Mittwoch, 26 September 2012 19:24

Video: Mittelschule Seifhennersdorf erhalten - 5. Klassen jetzt einrichten!

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Mario Löffler (NPD) entlarvt Taktik etablierter Politiker und fordert Kultusministerin Brunhild Kurth zum Handeln auf

Im Im Frühjahr 2012 bestätigte Sachsens neue Kultusministerin Brunhild Kurth die Einrichtung von zwei fünften Klassen in der von Schließung bedrohten Mittelschule Seifhennersdorf. Nachdem jedoch drei der damals vorhandenen 41 Schüler sich für den Besuch des Gymnasiums entschieden hatte, wurde die willkürlich festgelegte Mindestgrenze von 40 Schülern leicht unterschritten.

Die verbliebenen 38 Schüler sollen nun auf andere, teils abgelegene Schulen verteilt werden. Doch mehr als die Hälfte der betroffenen Eltern wehrt sich und läßt ihre Kinder in einem beispiellosen Experiment in eigener Verantwortung unterrichten. Dabei trotzen sie bis heute allen Beschwichtigungs- wie Bedrohungsszenarien, die seitens des Kultusministeriums aufgeführt werden.

Der bildungspolitische Sprecher der NPD-Fraktion, Mario Löffler, erklärte zu diesem Vorgang heute im Landtag:

„Es dürfte allen klar sein, daß der Kultusministerin ein typischer Anfänger-Fehler passiert ist. Sie hätte sich niemals öffentlich darauf festlegen lassen dürfen, die Neueinrichtung zweier Eingangsklassenstufen an der Mittelschule Seifhennersdorf zuzusagen. Nun sieht sie sich gezwungen, ihr vor wenigen Monaten gegebenes Versprechen zurückzunehmen und somit zu brechen."

In seinen weiteren Ausführungen entlarvte Löffler die Taktik etablierter Politiker:

„Ein Profi der etablierten Politik hätte sich vor Ort die Situation schildern lassen und sich dann erfreut gezeigt, daß mit 41 Kindern die Einrichtung der Klassen möglich sei. Dann hätte er seiner Hoffnung Ausdruck gegeben, daß es bei dieser Zahl bleiben möge und sich mit einem Lächeln verabschiedet. Dem wäre im August das tiefe und ganz ehrlich gemeinte Bedauern gefolgt, daß die Anzahl nun doch ganz knapp verfehlt worden sei. Die Einrichtung der Klassen sei nun leider doch nicht möglich. Das Ganze verbunden mit dem Hinweis, daß die gesetzliche Lage eine andere Entscheidung nicht erlauben würde. In pastoralem Ton wäre ein Appell gefolgt, sich dem ungnädigen Schicksal zu ergeben und das Beste aus der Situation zu machen."

Und weiter: „Nach diesem Schema wird immer wieder gehandelt. Und es sollte deshalb niemanden verwundern, daß sich Politikverdrossenheit und Wahlenthaltung ausbreiten. Unklare Aussagen ersetzen konkrete Pläne, abwartende Haltung und risikofreie Moderation kennzeichnen das Handeln. Anstelle rascher Problemlösung werden langanhaltende und quälende Prozesse auslöst, die oft in Fehlentwicklungen enden."

Nach dieser Abrechnung forderte der NPD-Abgeordnete in seinem Schlußwort:

„Im Fall der Mittelschule in Seifhennersdorf besteht jetzt noch die Möglichkeit, unkonventionell zu handeln und die Einrichtung der Klassen zu ermöglichen. Die politischen und gesetzlichen Voraussetzungen sind vorhanden und bei gutem Willen auch umsetzbar. Was wäre so schlimm daran, zwei Klassen mit je 19 Schülern zuzulassen? Zeigt der Einsatz der Eltern dieser Schüler nicht, daß es ihnen ernst ist mit ihrer Forderung? Handeln Sie, Frau Kurth und handeln Sie richtig – so wie es ihre spontane Reaktion im Frühjahr in Seifhennersdorf gezeigt hat!"

Thorsten Thomsen
Pressesprecher der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden
Tel.: (0351) 493 49 00

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