Montag, 28 März 2016 09:17

Stefan Hartungs Brief an ungarischen Botschafter - Ungarn, das Land der Freiheit!

geschrieben von 
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Zum Start in den Frühling habe ich den Feiertags-Abend heute genutzt, um dem ungarischen Botschafter in Berlin ein paar Zeilen zu widmen. Ich denke, gerade in diesen Zeiten sollte man ab und zu auch mal an die Freunde denken, die es auch seit Jahrhunderten stets und verlässlich waren und es auch für immer bleiben sollen. Ungarn steht da für mich persönlich an erster Stelle – gleich gefolgt von Russland.

 

Sehr geehrter Herr Botschafter Dr. Györkös,

als aufrechter Deutscher und großer Liebhaber des Ungarischen Volkes, seiner tausendjährigen Kultur, der immer wieder gern genossenen Gastfreundschaft und Ihrer für mich vorbildlichen Innen- und Europapolitik ist es mir ein ganz persönliches Anliegen Ihnen und dem Ungarischen Präsidenten herzliche Grüße aus dem leider unsäglich geknechteten Freistaat Sachsen zu übermitteln.
Seit Jahren verfolge ich die innenpolitische Entwicklung Ungarns mit großer Freude und in Anbetracht des Niedergangs meiner Nation mit ebenso großem Neid. Ich wünschte mir einen derart mutigen und aufrechten Volksvertreter wie Ihren Herrn Orbán ebenso auch für mein Heimatland. Doch leider werden wir von einer Clique rechtsbrüchiger Volksfeinde regiert, die unser Volk und unsere eigentlich (ebenso wie die ungarische) stolze Kultur am liebsten noch heute und nicht erst morgen vom europäischen Erdboden getilgt sähen.

Schon seit meiner Kindheit bereise ich Ihr Land immer wieder gern. Nicht nur wegen des schönen Wetters, der guten Küche und des tollen Urlaubs, sondern zuletzt auch verstärkt als Reise in die Freiheit. Eine Freiheit, in der Begriffe wie „Volk“, „Tradition“ und „Stolz“ noch einen hohen und gelebten sowie geschätzten Wert innehaben und eben nicht wie in Bundesdeutschland als anrüchig und rückständig angesehen oder gar gänzlich verteufelt werden. Es waren auch Reisen in die Freiheit, die gerade uns Mitteldeutschen zuvorderst Ihre mutige Führung im Wendejahr 1989 mit erstritt. Als junger Mensch, der erst geboren wurde, nachdem Ihre Grenzsoldaten den Stacheldraht in Sopron durchgeschnitten hatten, fühle ich mich auch in dieser Hinsicht zu Dank verpflichtet.
Beeindruckt hat mich auch mein Besuch im ungarischen Parlament. Nicht nur die prachtvolle Architektur und die würdevolle Atmosphäre, auch Ihre Wachsoldaten, die weitaus preußischer und ehrfürchtiger wirkten, als die schlapprig und identitätslos uniformierten Polizisten vor unserem Reichstagsgebäude im ehemals preußischen Berlin.

Bleiben Sie weiterhin Ihrem Volk, Ihrer Geschichte (mein Namensvetter mit „ph“ hat daran ja große Verdienste  ) und Ihren Idealen treu und kämpfen Sie fortwährend gegen die Brüsseler EU-Diktatur und die arabisch/islamische Invasion auf Europa! Dann, so bin ich mir sicher, wird auch eines Tages die Deutsch-Ungarische-Freundschaft endlich genauso aufblühen, wie es unserer wechselvollen und eng verwebten gemeinsamen Geschichte eigentlich angemessen wäre.

Bitte überbringen Sie bei nächster Gelegenheit Ihrem Präsidenten meine Grüße, richten Sie Ihm den Zuspruch zu seinen Reden (die viele Deutsche verfolgen!) und (was noch wichtiger ist) seiner praktischen Politik aus!

Vielen Dank und auch für Sie und Ihre Familie beste Grüße aus dem Erzgebirge!

Stefan Hartung
Kreisrat im Kreistag des Erzgebirgskreises
Gemeinderat in Bad Schlema


https://stefan-hartung.de

Gelesen 1135 mal

Schreibe einen Kommentar

Achten Sie darauf, die erforderlichen Informationen einzugeben (mit Stern * gekennzeichnet).
HTML-Code ist nicht erlaubt.

Fünf ähnliche Beiträge

Weitere Zuordnungen

K2 Related Content

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok