Sind wir nicht alle ein bisschen „Deitsch un frei“?

„Missbrauch für ihre politischen Zwecke“ schallt es so oft aus dem Blätterwald, wenn die NPD mit ihren Anliegen den Nerv des Volkes trifft und gleichzeitig der etablierten Politik auf der Nase herumtanzt. Nicht anders ist es, seitdem wir unser eigenes Nachrichtenblatt mit dem sympathischen Namen »Deitsch un frei« herausbringen. Wir werten das Zetern als Neid der aufsässigen Einfallslosen und Bestätigung für unsere gute Arbeit; andernfalls müsste uns ein Lob vom Gegner sehr nachdenklich stimmen.

Angelehnt an Anton Günthers wohlbekanntes Lied „Deitsch on frei wolln mer sei!“ (1908), entschieden wir uns ohne zu zögern für ein umgangssprachliches „Deitsch un frei“. Zwei passende Adjektive wie sie knapper und besser nicht sein können, um wichtige Punkte aus dem Wollen der Nationaldemokraten abzubilden. Drücken sie doch gerade unser Bekenntnis zur deutschen Nation statt Multikultiwahn in einem wirklich unabhängigen Vaterland aus. Keine andere Partei als die NPD tut das, keine andere kann das aufgrund ihrer tatsächlich gelebten politischen Ausrichtung für sich beanspruchen. Dies ist keine auf Gutmenschendeutsch „Vereinnahmung“, sondern schon immer zugleich Aus- und Ansage der 1964 gegründeten und seither bekämpften Partei.

Und mehr noch: bodenständige Erzgebirger schwelgen von Treue, Stolz, Standhaftigkeit, Tradition, Heimat, Familie, Umwelt, Sprache, Aufopferung, Souveränität für die deutsche Nation, wenn sie die Strophen des Gottesgaber Volksdichters beinahe hymnenhaft singen. Optimistisch betrachtet könnte man da meinen, es handle sich alles um heimliche Anhänger der NPD, denn nichts anderes lässt sich aus ihrem Parteiprogramm herauslesen sowie am pragmatischen Aktivismus feststellen. Oh, überrascht und als Sänger enttarnt? Das Potential an Menschen mit heimlicher oder unbewusster Sympathie für die NPD ist größer denn je, es muss nur geweckt und als geballte Kraft zusammengeführt werden. Worauf warten? Das Lied wird stellvertretend für unsere gemeinsame Wertevorstellung bereits heute verfemt und ohne Gegenwehr bald vom dekadenten Zeitgeist überholt sein. Deshalb bleiben wir Nationaldemokraten unbeirrt auch morgen noch dabei: „Deitsch un frei“!

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