Regelwerk speziell im Kreisverband Erzgebirge

Selbstverständnis - Bin ich für die Mitgliedschaft im KV Erzgebirge geeignet?

Mitmachen, nicht abwarten

  1. Der NPD-Kreisverband Erzgebirge versteht sich als aktiver Verband aller Schichten volkstreuer Erzgebirger. Jedem Mitglied und jedem Antragsteller ist bewußt, daß politische Einflußnahme nur durch stetes Handeln und nicht durch Abwarten und Geschwätz zu erreichen ist.
     
  2. Wir wissen selbst, daß wir erst am Anfang stehen und immer mehr getan werden kann als geschehen. Doch wie es mit der Partei und ihrem Kreisverband Erzgebirge vorangeht, liegt nicht zuletzt am Zutun jeden einzelnen Mitgliedes.
     
  3. Wir wollen vorankommen und verändern. Demzufolge wird erwartet, daß jedes Mitglied im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen Beitrag leistet und sich am Kreisverbandsleben beteiligt, auch wenn es dafür keine festgeschriebene Pflicht gibt. Wann wer Zeit hat, ist nur eine Frage der Prioritätensetzung.
     
  4. Ohne Fleiß kein Preis. Wir brauchen keine Stammtisch-, Feierabend-, Wochenend-„Nationalisten“. Wahlen werden zwischen den Wahlen gewonnen. Deshalb sind wir immer und überall, egal bei welchem Gegenüber „im Dienst“.
     
  5. Unser Kreisverband mit samt seiner Veranstaltungen, politischen Basisarbeit und Freizeitaktivitäten dient nicht zur Bespaßung vom Typen, für die das zur Schau tragen bestimmter Modemarken allein das Maß aller Dinge ist. Die heutige Spaßgesellschaft greift besonders arg in rechtslastigen Kreisen über, so daß wir auf subkulturelle Allüren ganz verzichten können, denn sie bringen und brachten uns keinen Schritt weiter.
     
  6. Beteiligt sich ein Mitglied aus persönlichen, zeitlichen oder körperlichen Gründen gänzlich und dauerhaft nicht an den verschiedenerlei Aktivitäten des Kreisverbandes, so ist es wünschenswert, daß derjenige dafür einen kleinen zusätzlichen Geldbetrag leistet, damit der Kreisverband im Gegenzug z.B. einem finanziell schlecht gestelltem, aber voll einsatzbereitem Mitglied oder Helfer einen Ausgleich für seine Auslagen geben kann.

Gute Zahlungsmoral, das A und O

  1. Die Zahlung des Mitgliedsbeitrages ist wie jede Geldschuld eine Bringschuld. Der Schatzmeister braucht zum Kassieren keinem Mitglied nachzulaufen und Fürbitte stellen. Gerade bei diesem Punkt klaffen Wirklichkeit und Anspruch an Deutsche Tugenden so mancher „Kameraden“ weit auseinander.
     
  2. Schlagfertigkeit nach außen, sozialer Zusammenhalt nach innen – was sich der Kreisverband leisten kann und worauf seine Mitglieder verzichten müssen, hängt maßgeblich von seiner finanziellen Ausstattung ab.
     
  3. Der Kreisverband rechnet seine gemeldeten Mitglieder monatlich nach Soll ab. Das heißt, die Beitragsanteile an Parteivorstand und Landesverband sind in jedem Fall fällig, auch wenn ggf. nicht von allen gemeldeten Mitgliedern bereits der Mitgliedsbeitrag entrichtet wurde. Es ist deshalb wichtig, daß die Beitragszahlung pünktlich und nicht rückwirkend eingeht.
     
  4. Jedes x-beliebige Zeitungsabo muß im Voraus bezahlt werden. Deshalb darf es schon gar nicht bei der Mitgliedschaft, in der schließlich die monatliche Belieferung der Zeitung „Deutsche Stimme“ enthalten ist, ein Hindernis darstellen, im Voraus seine Schuld zu begleichen.
     
  5. Vom gezahltem vollen Mitgliedsbeitrag i. H. v. 12,00€ verbleiben beim Kreisverband 4,00€; beim ermäßigten Beitrag i. H. v. 8,00€ noch 2,00€, vom Sozialbeitrag i. H. v. 4,00€ würden nur 0,50€ im KV verbleiben. Da es sich um Mindestbeiträge handelt, kann gerne freiwillig nach oben aufgerundet werden – das Plus behält der Kreisverband.

 Kein Zahlungsverzug

  1. Bahnt sich bei einem Mitglied aufgrund finanzieller Probleme eine Unregelmäßigkeit in der Zahlung an, so setzt dieses den Schatzmeister rechtzeitig davon in Kenntnis, damit gemeinsam eine Lösung gefunden werden kann.
  2. Jede aufgeschobene Beitragszahlung ist wie ein gewährter Kredit, den die zahlenden Mitglieder durch Vorfinanzierung der abgeführten Beitragsanteile tragen. Je mehr Beitragszahlungen gestundet werden, desto weniger finanzielle Handlungsfreiheit bietet sich dem Kreisverband. Fällt eine Zahlung gänzlich aus, so geht dies zu Lasten der pflichtbewußt zahlenden Mitglieder.
  3. Ab dem dritten Monat offener Beitragszahlung leitet der Schatzmeister das Mahnverfahren ein. Pro Mahnung wird eine Aufwandspauschale von 2,50€ fällig.
  4. Reagiert ein säumiges Mitglied nicht auf Anschreiben des Schatzmeisters, so leitet dieser fristgerecht ein gerichtliches Mahnverfahren ein. Der gerichtliche Mahnbescheid zieht, sofern er beim Schuldner erfolglos ist, einen Schufa-Eintrag zu dessen Ungunsten mit sich. Die urspr. Schulden mit samt der zusätzlich entstandenen Kosten sind so auch noch nach Jahren einforderbar.

Antragstellung

  1. Bei Neuzugängen wird erst eine gewisse „Bewährungszeit“ fällig. Dies bedeutet, daß wir sowohl dem Antragsteller als auch uns eine vierteljährliche Kennenlernphase gönnen, während dem Antragsteller die unverbindliche Rolle des Gastmitgliedes zusteht, bevor wir im beidseitigen Fürsprechen den Antrag zur weiteren Bearbeitung an den Landes-/Bundesverband zur endgültigen Aufnahme und Ausstellung des Mitgliedsausweises weiterleiten. Damit möchten wir vorbeugen, daß Leute aus falscher Laune heraus eintreten, sich nie in irgendeiner Art am Kreisverbandsleben beteiligen und am Ende zur Streichung der Mitgliedschaft noch gehörig Beitragsschulden hinterlassen.
     
  2. Somit entfällt diese Art Karenzzeit bei langjährigen, uns vertrauten Interessenten, Helfern, Veranstaltungsteilnehmern. Ihnen steht i. d. R. der sofortigen Aufnahme nichts im Wege.
     
  3. Die Karenzzeit entfällt nicht, sollte die Antragstellung durch Zutun eines bestehenden Mitgliedes (Bürge) zu Stande kommen. Es sei denn, der Bürge erklärt vorab, für eventuelle, während der Karenzzeit verursachte Beitragsausfälle aufzukommen.
     
  4. Entscheidet sich der Antragsteller für eine eher stille/passive Mitgliedschaft, so kann dennoch die sofortige Antragsannahme ohne Warten möglich sein, wenn der Kreisverband für sich keine Ablehnungsgründe gegenüber der Neuaufnahme sieht und das Neumitglied bereit ist, seine Beitragsschuld einen vereinbarten Zeitraum dauerhaft im Voraus zu begleichen.
     
  5. Die Antragsannahme erfolgt beim zuständigen Kreisverband immer erst nach einem persönlichen Kennenlernen des Antragstellers, dies kann zu einer unserer Veranstaltungen oder durch ein individuell vereinbartes, persönliches Treffen geschehen. Dennoch spricht nichts gegen die Einsendung des ausgefüllten Antragsformulars vorab.
     
  6. Bei Antragstellung auf eine Mitgliedschaft mit ermäßigtem Beitrag oder Sozialbeitrag ist zusätzlich ein Formular über Angabe des Grundes auszufüllen. Der Antrag auf Beitragsermäßigung ist  jährlich wiederholt zu stellen.
     
  7. Ein Anspruch auf Aufnahme in den Kreisverband besteht nicht. Ebenso braucht die Ablehnung eines Antrages nicht begründet zu werden; es sei denn, die ablehnende Haltung ist vorübergehend ausgesprochen, damit der Antragsteller den Hinderungsgrund abstellen kann. Kosten entstehen für den Antragsteller bis dahin nicht.
     
  8. Der Antrag geht erst dann in die Bearbeitung, wenn der Aufnahmebeitrag in Höhe eines Monatsbeitrages entrichtet ist. Von Vollzahlern fordern wir keinen Aufnahmebeitrag ein.

Beitragszahlung

  1. Die Zahlung der Mitgliedsbeiträge erfolgt der Einfachheit, Nachvollziehbarkeit, Regelmäßigkeit halber unbar.
     
  2. Das neue Mitglied richtet einen Dauerauftrag ein, durch welchen die Beitragszahlung mittels autom. Überweisung für mindestens einen Monat im Voraus abgedeckt ist. Keine ständig rückwirkenden Zahlungen! Abbuchung ist nicht möglich!
     
  3. Die Angabe eines Beitragsmonats ist nicht nötig, da immer die letzte Fälligkeit ausgeglichen wird. Es nützt somit nichts, einen Wunschmonat anzugeben. Der Schatzmeister prüft jede Zahlung auf Korrektheit, jedes Mitglied wird buchhalterisch mit eigenem Konto geführt.
     
  4. Bitte keine Kleckerbeträge mehr überweisen! Die Zahlung des Mitgliedsbeitrages erfolgt mindestens in Summe dreier Monatsbeiträge, also vierteljährlich, und dann spätestens in der Mitte des vereinbarten Zeitraumes. Nur Vollzahlern ist es freigestellt, ob sie die Monatsbeiträge zusammenfassen.
     
  5. Zahlern des Sozialbeitrages werden die kreisverbandseigenen Einladungen/Rundschreiben etc. nur per elektronischen Postverkehr übersandt, d.h. ein vom Mitglied nur persönlich abrufbares eMail-Konto ist erforderlich. Bei den Porto-/Materialkosten und dem geringen Selbstbehalt am Mitgliedsbeitrag würden wir sonst noch draufzahlen.
     
  6. Barzahlung ist nur noch im begründeten Ausnahmefalle möglich, da diese nur bei Versammlungen erfolgen könnte und dadurch sich bei ggf. mehrmaliger Abwesenheit des Mitglieds schnell eine u.U. mutwillige, größere Beitragsschuld anstauen würde. Bar wird nicht nur der laufende Monat ausgeglichen, sondern mindestens zwei Beitragsmonate im Voraus.
     
  7. Die Beitragszahlung beginnt ab dem Monat, in dem die Deutsche Stimme dem neuen Mitglied erstmals nach Antragstellung geliefert wird. Das kann u. U. noch der gleiche Monat sein, in dem der Aufnahmebeitrag kassiert wurde. Vgl. Aufnahmedatum.
     
  8. Der Aufnahmebeitrag ist sofort in bar nach positiv entschiedenen Antrag fällig.

Beitragskombi

  • Entscheidet sich der Lebenspartner des Antragstellers ebenso für eine Mitgliedschaft in unserem Kreisverband, so wird dessen Beitragshöhe auf Antrag eine Stufe niedriger angesetzt, sofern beide überhaupt Vollzahler wären und unter einer Adresse erreichbar sind.

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